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Erste Hilfe bei Hunden
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Immer die Ruhe bewahren,
durchatmen und nachdenken. Beruhigend reden und nicht
schreien oder jammern. Immer auf Eigensicherung achten.
!
Immer sofort zum Tierarzt gehen.
Erstickungsgefahr:
Hund, wenn möglich, an den Hinterbeinen hochziehen oder
in den Fang greifen (Vorsicht Bissgefahr) und Gegenstand
entfernen.
Gifttier-Biss
Hund nur ruhig bewegen; evtl. Schlange/Spinne/Skorpion
töten und mitnehmen; Tierarzt anrufen und Unfall
ankündigen, damit er das Serum gleich besorgen kann.
Bei Insektenstich, Einstichstelle kühlen.
Stark blutende oder klaffende Wunde:
Wenn nötig und möglich, mit Stoff, Socken,
Gürtel etc. abbinden (Achtung! Nur wenn unvermeidbar;
immer wieder lösen; nicht länger als 20 Minuten )
oder Blutung durch Eindrücken eines
Wäschestücks stillen; Hund nicht trinken und nicht
fressen lassen, damit Narkose verabreicht werden kann.
Kollaps/Hitzschlag:
Körper an kühlen Platz legen; kühle, nasse
Tücher über Kopf, Hals, Beine und Fang legen,
frisches Wasser anbieten oder Zunge benetzen. Langsam
abkühlen.
Schock:
Hintere Körperhälfte erhöht lagern, warm
halten; nicht mehr frei laufen lassen.
Starke Schmerzen/Verkehrsunfall:
Handschuhe anziehen; langsam nähern; Fang mit
Maulkorb/Band zubinden; Tellington-Touch: Ohren abstreichen.
Beruhigend reden und nicht jammern. Tuch unter den
Körper geben, Hund in Seitenlage bringen und auf dem
Tuch ins Transportmittel legen. Kopf hoch lagern.
Glassplitter, Fremdkörper:
Kleinere mit der Pinzette entfernen; größere
unbedingt in der Wunde lassen.
Wiederbelebung:
Hund in Seitenlage bringen; Atemwege freimachen; Zunge
vorziehen; evtl. Erbrochenes entfernen; Fang schließen
und durch die Nase beatmen. Der Brustkorb sollte sich leicht
heben und senken. Herzmassage: Rechte Hand auf die linke
Hand und mit dem Handballen in kurzen Stößen
rhythmisch auf die linke Hundebrustseite drücken. Nicht
länger als 10 Minuten und nicht zu fest!
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